Das Rekrutierungs Prisma – Plattformen und Tools zur Personalsuche

Als Recruiter weiß man manchmal nicht, wo man eigentlich anfangen soll. Gerade, wenn ein ganz neues Gebiet zu betreten ist, kann es vorkommen, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Unbekanntes Terrain kann sich auf verschiedene Arten zeigen: Entweder ist die soziale Zielgruppe eine unbekannte, beispielsweise, weil es sich zum ersten Mal um die Suche nach Mitarbeitern aus Schülerkreisen handelt, mit der man es zu tun hat. Oder es sollen erstmalig Praktikanten rekrutiert werden oder sogar studentische Mitarbeiter aus dem Ausland.

Eine weitere Unbekannte stellen neue Fachbereiche dar. Besonders in kleinen, sehr spezialisierten Berufs-Nischen fehlt einem Personalverantwortlichen hin und wieder das nötige Know-How. Solche Wissenslücken kommen vor. Und bekanntlich muss man – auch als Branchenkenner – nicht alles wissen, solang man nur weiß, wo es geschrieben steht.

QUELLE: https://www.nienaber.de/2017/07/11/recruiting-prisma/

 

Mit Tools und Suchmaschinen durch den Recruiting-Dschungel navigieren

Für jede Nische und jede soziale Gruppe gibt es online mindestens zwei Plattformen oder Tools, mit denen sich HR-Verantwortliche weiterhelfen können. Das Recruiting-Prisma zeigt, wie groß die Fülle solcher Werkzeuge ist, und teilt diese in lockere Unterkategorien. Schon anhand ihrer Bezeichnungen ist allerdings zu erkennen, wie sehr die einzelnen Bereiche miteinander verwoben sind. „Media & More“ beispielsweise könnte jedes der anderen Felder mitaufnehmen. Auch „Communication“ ist ein weiter Begriff, auch wenn hier die ganz direkte Kommunikation gemeint ist – allerdings ohne den Klassiker des schnöden Telefonanrufs. Stattdessen sind Skype und WhatsApp auf dem Vormarsch. Eine Besonderheit bildet die Kategorie „Recht“, in der weiterführende Seiten zum Thema Arbeitsrecht und ähnlichem gesammelt sind. Sie beschäftigen sich mit den rechtlichen Hintergründen, die für das Recruiting wichtig sein können.

Viele Filter führen zum Personal – und davon weg

Manche der noch feiner aufgeteilten Kategorien beziehen sich auf die gesuchte Arbeitnehmergruppe, wie etwa die Kategorie „Freelancer Portale“, „Studenten“ oder „Schüler und Auszubildende“. Je spezieller man sucht, desto geeigneter sind die entsprechenden Tools demnach. Andere wiederum filtern nach Medium: „Zeitungen“, „Video“ und „Livestreams“ sowie „Social Picture Network“ und „Blogs“ sind nur einige, und auch die „Messen“ zählen hierzu. Allerdings muss dabei immer beachtet werden, dass eine Auswahl an Kanälen auch immer eine Aussortierung der nicht genutzten Kanäle bedeutet. Wer sich auf zwei oder drei Lieblings-Plattformen beschränkt, läuft Gefahr, die perfekte Fachkraft auf einer der anderen zu verpassen.

Ein nützlicher Guide durch die Recruiting-Portale und -Plattformen

Das Prisma zeigt, wie umfangreich die Methoden und Quellen des Personal-Recruitings sich in unserer Zeit gestalten. Als Manager im Bereich Human Ressource genügt es schon lange nicht mehr, einen guten Draht zu ansässigen Vermittlern zu haben. Stattdessen tut man gut daran, sich auf dem Laufenden zu halten und in so viele Kanäle wie möglich wenigstens einen Blick zu werfen. Die Suchalgorithmen unterscheiden sich auf den einzelnen Portalen und Tools teilweise immens, allein darum sollten Recruiter schauen, mit welchen sie am besten zurechtkommen. Die Erfahrung zeigt außerdem, dass nicht jedes Tool fehlerfrei funktioniert und Filter mitunter nicht richtig greifen. Das Prisma ist somit ein guter und zeitsparender Portal-Pool, aus dem sich jeder Personaler seine Favoriten heraussuchen kann.